[Allegro] Pufferspeicher fuer Flex-Dateien

Anando Eger a.eger at aneg-dv.de
Mo Nov 22 11:12:23 CET 2010


Hallo Herr Eversberg,

Sie schrieben u.a. am 22 Nov 2010 um 8:02:

> Gleichwohl, was sein muß, muß sein, und wir werden uns einer 
> Ausweitung an dieser Stelle nicht entgegenstemmen, ...

danke :-)

> ... Könnte nicht der Start eines externen Programms, und sei es
> ein selbstgeschriebenes, eine Batchdatei oder ein Perlskript gar,
> gelegentlich auch Entlastung bringen und manches besser machen als
> FLEX? ...

Die Allegro-Flex-Sprache ist ja nun mal eingeführt und als Konzept 
eine feine Sache - und eine zu a99 alternative Oberfläche zu schreiben 
wäre ein etwas größeres Stück Arbeit ;-)

> ... Und das Laden (samt Rauswerfen der Kommentare) hat ja bei jeder
> Aktivierung eines FLEXes jedesmal neu zu erfolgen und dürfte für
> eine gewisse Trägheit der Reaktion sorgen ...

Auf meinem ca. 5 Jahre alten PC (P4, 2,4 GHz und einer Buffalo-
TeraStation als Server (nicht der schnellste), dauert das Durch-
suchen von z.B. 12 Flex-Dateien für das automatische Kontext-Menü der
modularen Parameter per Flex
(http://www.aneg-dv.de/allegro/modpar/technische_Dokumentation.pdf)
vom Tastendruck bis zur Anzeige des Menüs ca. 300ms. 
Dabei wird jede der 12 Flexdateien mit 'open' geöffnet, mittels 'get'
werden ca. die ersten 10 Zeilen gelesen und dann anhand verschiedener
Auswahlkriterien (Satzinhalt, Berechigung, a99-Version ...)
entschieden, ob die durch die Datei repräsentierte Funktion im Menü 
angezeigt werden soll. 

Spürbare Reaktionszeiten entstehen immer dann, wenn Datenbank-/
Datensatz-Operationen anstehen - die Abarbeitungszeit für Flexdateien
fällt dabei nicht mehr in's Gewicht.

> ... (Unser längster FLEX hat, samt Kommentaren, 18K.) ...

Das größte Flex-Script, das ich verwende, hat zur Zeit zusammen mit 
allen verwendeten Bibliotheken ca. 84 kB - davon sind ca. 60% 
Fehlerbehandlung und 30 % Benutzerführung (Texte, Hilfen, 
Eingabe-Plausibilitätsprüfungen). Muß aber sein, sonst kriege
ich zu viele Service-Anrufe ...

Viele Grüße
Anando Eger

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Anando Eger Datenverarbeitung
Herr Dipl.-Ing. Anando Eger
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01156 Dresden
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Fax: +49 (0)351 454 1238  mailto:a.eger at aneg-dv.de
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> Am 19.11.2010 14:27, schrieb Anando Eger:
> >
> > In xixadd.rtf habe ich gefunden
> >
> >     " ...FLEX kann maximal 64.000 Byte groß sein ..."
> >
> > und die Praxis scheint das zu bestätigen, obwohl in meiner
> > Umgebung Flexdateien, die zusammen mit den per include
> > eingeschlossenen Unterprogrammen bis zu 80k groß werden,
> > noch bis zum Ende abgearbeitet werden.
> >
> > Ich nehme an, dass hier die Kommentare beim Einlesen
> > entfernt werden - ist das so?
> >
> Ja.
> 
> >
> > Aber irgendwann wird die gegenwärtig festgelegte Grenze lästig,
> > insbesondere beim Erstellen von komplexen Abläufen, die sich
> > auch nicht mehr vernünftig über chaining realisieren lassen.
> >
> > Wieviel Aufwand wäre es, die Grenze für die Größe von
> > Flex-Dateien hochzusetzen? ...
> >
> Nicht viel. Aber bedenken Sie auch, daß FLEX als interpretierte,
> nicht kompilierte Sprache einen Effizienznachteil besitzt, der
> sich bei größeren Dateien immer deutlicher bemerkbar machen dürfte?
> Und das Laden (samt Rauswerfen der Kommentare) hat ja bei jeder
> Aktivierung eines FLEXes jedesmal neu zu erfolgen und dürfte für
> eine gewisse Trägheit der Reaktion sorgen, wenn ein Maxi-FLEX
> gestartet wird - ohne daß der Endnutzer sich erklären kann, warum
> das so ist.
> Gleichwohl, was sein muß, muß sein, und wir werden uns einer Ausweitung
> an dieser Stelle nicht entgegenstemmen, aber was sind das bloß für
> enorme Aufträge, die Sie dem bescheidenen Instrument FLEX da aufbürden
> wollen? Könnte nicht der Start eines externen Programms, und sei es
> ein selbstgeschriebenes, eine Batchdatei oder ein Perlskript gar,
> gelegentlich auch Entlastung bringen und manches besser machen als
> FLEX? (Unser längster FLEX hat, samt Kommentaren, 18K.)
> 
> B.E.
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