[Allegro] Programm für Privatbibliothek

Ulrich.Osterhus at LG-Luebeck.LandSH.de Ulrich.Osterhus at LG-Luebeck.LandSH.de
Di Jul 25 09:51:01 CEST 2017


Hallo Herr Deblon,

>LIebe Liste,
>
>ich habe eine Anfrage aus zweiter Hand (also nicht sehr präzise) nach einem
>Programm zur Katalogisierung einer privaten Fachbibliothek. Es soll wohl
>etwas besser als eine Excel-Tabelle sein, aber ich denke, viel mehr ist
>nicht gefragt. Nur Katalogisierung von Büchern und Aufsätzen, keine
>Ausleihe, kein Import etc. Ein einfacher Export sollte aber wohl möglich
>sein, auch wenn daran vom Fragesteller gar nicht gedacht wurde. Keine
>vollen bibliothekarischen Ansprüche. Also sicher auch keine besonderen
>Ansprüche an Flexibilität. Dafür ein Höchstmaß an Einfachheit in der
>Bedienung.
>
>Hat jemand Hinweise? Oder sollte man doch raten, es mit Excel zu versuchen?

Ich habe mal unsere Datenbank mit libreoffice:base bearbeitet und dazu ein Formular erstellt. Das sah ganz gut aus. Und funktionierte! Der Vorteil ist, dass das nichts kostet. Zudem ist Libreoffice für MacOS und Linux verfügbar. Microsoft Access scheidet da aus und auch deswegen, weil das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt.

Als Alternative empfehle ich "Perpustakaan" von Müller und Stein.
Es gibt eine kostenlose Variante zum Ausprobieren. Die Anzahl der Datensätze ist begrenzt. Dann stehen mehrere Varianten zur Verfügung, eine professionelle mit Datenübernahme z. B. vom GBV oder eine cloudbasierte. Die gibt es auch für MacOS und Linux. Die kosten etwa 500,00 EUR.

Die kostenlose Variante hatte ich seinerzeit ausprobiert. Man kann auch MAB2- und Textdateien importieren. Auch das hat funktioniert. Nur die lokalen Daten kommen nicht rüber.

Nebenbei bemerkt: Kann man eigentlich mab.aim so bearbeiten, dass *alle* Felder importiert werden?

Das Look & Feel ist sehr gut, finde ich jedenfalls.

Die Alternativen, die hier manchmal zu Allegro diskutiert werden, beziehen sich auf Groß- und Größtbibliotheken. Die gehen auch davon aus, dass dort Benutzer mit vielfältigen wissenschaftlichen Ansprüchen recherchieren. In kleineren Bibliotheken im allgemeinen und kleineren Gerichtsbibliotheken im Besonderen scheint Allegro manchmal etwas überdimensioniert.

Vielleicht reisen Sie einmal ein paar Tage in die Puszta.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Osterhus

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