[Allegro] Soll a99a das Hauptprogramm werden?

Bernhard Eversberg ev at biblio.tu-bs.de
Do Aug 19 12:51:23 CEST 2010


Thomas Berger schrieb:
> 
> Ich halte speziell git inzwischen fuer absolut ungeeignet im
> allegro-Zusammenhang: Das Nutzungszenario passt nicht wirklich
> und es handelt sich um reine Unix-Tools, ...
OK, das sind Argumente. Die Würfel sind ja noch nicht gefallen,
noch nichts ist installiert.
Denkbar ist schon, bei SVN zu bleiben, wenn es denn auf der neuen
Plattform entscheidend schneller ist beim Browsing.

> 
> Bei Git hat jeder Entwickler eine volle Kopie des Repositories
> (als die komplette Versionshistory) auf seiner Platte
Es wird sich aber nicht um ein einzelnes Giga-Projekt handeln,
in dem schlichweg ALLES drin ist, sondern es wird z.B. für
das Programm avanti ein eigenes geben, in dem nur dessen Dateien
sind - denn die haben mit dem Rest nichts gemein. Ferner wird
es getrennte Repositorien für die Klassenbibliothek und die
Indexroutinen geben, die man für eigene Sachen dann heranzieht
oder eben nicht braucht.

 > ... ich erinnere
> mich an Beschwerden hier im Umfeld, die bemaengelten, dass SVN
> wegen seiner lokalen Kopie des Checkout-Zustands (und nicht der
> ganzen History) doppelt so viel Platz "wie noetig" verbrate...
> 
Womit ich sympathisieren kann; Verschwendung muß man auch so
nennen dürfen. Zu der "history" kann ich nur sagen, daß ich darauf
so gut wie nie zurückgreife und keinen Fall erinnere, wo ich sie
mal echt gebraucht hätte. Das mag total subjektiv sein und jeder mag
das auf seine Weise ganz und gänzlich anders sehen, aber es ist
immerhin nicht verschwenderisch. Andererseits, klar, wer die
Geschichte nicht kennt, ist verurteilt, sie zu wiederholen, und weil's
Gigabytes ja für lau gibt, soll, wer's denn will, die History
haben. Halten wir uns doch nicht auf mit Nebenaspekten, solange sie
keine Arbeit machen (auf's Ganze gesehen der teuerste Faktor, das ist
doch der Punkt.)

> Ich halte SVN oder Mercurial fuer Alternativen, dafuer muesste
> man aber primaer ventilieren, welches Entwicklungsmodell fuer
> allegro die Zukunft birgt.
> 
Das ist natürlich ein Hauptaspekt.
Was für eins wäre Ihnen am meisten sympathisch? Wir wollen nichts
aufoktroyieren, sondern bedarfsoptimal agieren.

B.E.



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