Novell oder Linux/Samba?

Klaus Lehmann lehmann_klaus at t-online.de
Mo Jun 16 18:05:53 CEST 2003


On Mon, 16 Jun 2003 15:19:33 +0200, Karl Schock wrote:

guten tag herr schock

kl>Bei Novell bleiben oder auf Linux/Samba umsteigen?
ich würde, wenn das geld für die lizenz ausreichend da ist, bei novell bleiben.



kl>Ich habe mal im Listenarchiv unter http://ftp.allegro-c.de/pub/liste
kl>die letzten 12 Monate durchgestoebert: Samba kommt kaum vor:


warum so tanzen so wenig allegrologen auf samba-hochzeiten?
das könnte daran liegen, daß samba "nur" das netbeui/netbios-protokoll benutzt (oder wohl genauer "netbeui 
over tcpip"), und das dieses protokoll, naja, wie soll ich es sagen?, ein sehr langsames ist. (dieses selber 
kann ich nicht begründen, nur vom gefühl oder/und langjähriger erfahrung.)

ich finde die probleme bei samba sind, was die dateiberechtigungen angeht, sehr groß. ich finde, dieses, was 
man da so alles aus der novell.welt her machen kann, das kann samba nicht. 
ist das zu waagemutig formuliert?, natürlich müsste ich ein dazu ein paar jahre mehr den samba machen....


jedenfall läuft bei uns aus kostengründen ein samba-server (suse 8.20/samba2.2.8a?, der vielerlei aufgaben 
übernimmt: pegasus (mail-kontenverwaltung für ca 80 user); allegro:ekz-id-datenbank (dieses wird auf dem 
samba-server generiert und gepflegt), , das vlb und diverse andere file-dienste für den gesamten bezirk.


weitere argumente: wer aus der novell/windows-welt kommt, der wird sich in linux nicht gleich zurechtfinden. 
sie ist anders! es gilt: geistige hürden zu überwinden. neuland zu betreten!



kl>Im August 2002 hat Jochen Dudeck (Stadtbuecherei Nordenham) mal die
kl>Frage gestellt "Wer hat einen Samba-Server im Einsatz...", aber
kl>keine Antwort erhalten.


andererseits ist samba recht schnell (z.b. bei der darstellung von "freigaben" im gesamten netz"). er hat 
bei uns einen alten win98-apparat abgelöst. wir haben einfach kein geld, einen echten novell-server oder 
winnt/2000-server zu kaufen. für potentiell 50 gleichzeitige zugriffe würde das ganz schön teuer werden.
samba kann wesentlich mehr, verglichen mit den möglichkeiten von win98 (früher kam eine 
winnt/2000-worktstation nicht in frage, weil diese nur 10 verbindungen offerierte...



kl>Ich tendiere eher dazu (gegen den Trend?) bei Novell zu bleiben,
ja, leider gegen den trend. novell wird nie wieder das werden, was sie mal waren.


kl>denn mit Novell gab es in den letzten 4 Jahren praktisch keine Probleme
kl>und meine ersten Eindruecke von Samba sind "bescheiden" (es wirkt auf
kl>mich ziemlich "zusammengefrickelt", verworren und unstrukturiert).

naja, es ist eben eine andere welt.

kl>Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren und bin fuer
kl>Ratschlaege und Erfahrungsberichte dankbar.

-für den anfänger sollte man eine suse-edition wählen, mit debian ranzugehen wäre noch nicht sinnvoll. hier 
kann ich gerne ein paar tip(p)s geben, um fehler zu vermeiden, die jeder anfänger gerne überspringen 
sollte... ,-)  (wahl der filesysteme, smb.conf usw)

-man sollte schon "server"basierte hardware einsetzen: also scsi, scsi, scsi ;-) und nicht mit dem ram 
geizen (wie ich heute feststellen musste: mit den 128MB kam er gerade mal aus, bei 256MB fängt samba/linux 
sich an wohlzufühlen...)



viele grüße
ihr
k.l.

-
Klaus Lehmann
eMail: lehmann_klaus at t-online.de
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