a99 - Umcodierung vor Nachladung

Anando Eger anando at aneg-dv.de
Di Nov 13 11:52:37 CET 2001


Lieber Herr Berger, 

danke für die sofortige Antwort, die schafft Klarheit.
Woher wissen Sie das alles? Mich kostet die Aufklärung
eines jeden Phenomens dieser Art immer Stunden ...
Sie müssen dafür schon viel Zeit inverstiert haben, daher
wieß ich es sehr zu schätzen, daß sie Ihr Wissen hier zur
Verfügung stellen.

> > !30a +#3n "c" |90       Nachladung erfolglos
> >
> >    aber:
> >
> > #30a +#3n y2 p"c" |90   Nachladung erfolgreich!!!
> ...
> > In der Doku habe ich jedoch nichts gefunden, das auf
> > einen Unterschied zwischen "!Kategorie" und "#Kategorie y2",
> > außer bei der Behandlung der Prä- und Postfixe, hindeutet.
> >
> > Ist das oben dokumentierte Verhalten beabsichtigt, also
> > richtig, oder ein Bug?
> 
> Kein Bug: "#" bzw. "!" definieren eine Standard-Umcodierung
> per p- bzw. q-Tabelle,
> 1.) fuer Laengenbefehle (d.h. Manipulationsbefehle, die
>     wie e4, E19, T1 etc. wissen muessen, wie lang der
>     Arbeitstext ist/waere)
> 2.) fuer die *Ausgabe* des Arbeitstexts
> 
> Diese Umcodierung wird maximal einmal angewandt, d.h. wenn
> Sie "mittendrin" einen Laengenbefehl haben, wird der Gesamttext
> nicht zum Schluss noch einmal umcodiert und wenn Sie zwischendurch
> mit den y-Befehlen explizit umcodieren, passiert auch nichts
> zusaetzliches.

ja, das kannte ich, es geht auch aus der Doku 10.2.6.3 (y-Befehle) 
hervor, daraus hatte ich auch geschlossen, dass die Umcodierung
IMMER zu Beginn erfolgt.

> Wenn Sie den fertigen Arbeitstext nicht ausgeben, sondern
> - in eine Anwendervariable speichern,
> - an ein Unterprogramm uebergeben (hier bin ich
>   nicht ganz sicher, ob es einen Unterschied zwischen
>   Prae- und Postfix-Unterprogrammaufrufen gibt)
> - zum Nachladen verwenden
> - als Kategorie abspeichern
> - ... (es gibt bestimmt noch mehr)
> 
> findet diese Standard-Umcodierung jedoch ebenfalls
> nicht statt, auch wenn der Arbeitstext im Zuge der
> Verarbeitung noch kein einziges Mal umcodiert wurde.

.. und ich habe vor Verarbeitung in Variablen immer y0 
gegeben ...

In der Doku, 10.2.6.1.,  habe ich nichts gefunden, das das 
vermuten ließe.
Auch die Beschreibung zu den einzelnen Befehlen ergab für mich
nichts darauf hinweisendes. 

Ich schlage vor, daß die obigen Hinweise in die Dokumentation
aufgenommen werden, am besten direkt nach folgender Zeile
in ac10-5.rtf (10.2.6.1)

K =	#    bzw.   ! 	Kategorie #xxf nehmen, umwandeln per Normal- bzw. Alternativtabelle (10.2.4)

Aus akt. Anlaß noch eine Frage an die Entwicklungsabteilung:

In der Vergangenheit wurde schon des öfteren angedacht, 
Parameter oder auch die Doku zu Allegro gemeinschaftlich zu 
pflegen.

Gibt es dazu etwas Neues? Ich biete mich ausdrücklich an,
etwas beizutragen. Es müßte nur irgend eine Regel zur 
Verfahrensweise vereinbart werden ...

Vielleicht ein Anfang: Da ich immer noch nicht alle 
flex-Befehle im Kopf habe und die alphabetische Ordnung eine
anwendungsbezogene Suche nicht so richtig unterstützt, habe ich 
die xa.rtf umsortiert und xaf.rft genannt - sortiert nach 
Funktionen. Ist noch nicht ganz schön, ich benutze sie aber
erfolgreich.
Die lege ich jetzt in das upload-Verzeichnis.


Viele Grüße
Anando Eger
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