Normdatenverknüpfungen mit symbol. Registe

Thomas Berger ThB at gymel.com
Fr Jul 20 08:23:38 CEST 2001


Hallo Herr Henkel,


> I REG 1x.  ?
> 
> Das Problem, das ich (hoffentlich übermäßig besorgt) sehe, ist, daß
> der Registereintrag
> frei Nach Handbuch ja dann etwa so aussehen würde
> 
> Register 1:
> xtucholsky, kurt

x tucholsky, kurt

Aber ich kann nicht folgen, wenn Sie "der Registereintrag" sagen.

 
> Werden solche Einträge von den Ersetztungs- respektive
> Pseudoschlüsseln gefunden und bei Bedarf geändert? Ich glaube, im
> Handbuch irgendwo gelesen haben, daß der Registereintrag mit
> tucholsky, kurt beginnen müsse.
> 
> Kann man den Pseudoschlüssel mit
>  _1|1xtucholsky, kurt

Pseudoschluessel koennen Sie viele definieren. Ich habe
es nie ausprobiert, wuerde aber sagen ja (bzw. natuerlich
"_1|x tucholsky", damit es konsistent zur Definition ist).  

> und den Ersetzungsschlüssel mit
> 
> |9123=|AxTucholsky, Kurt
> 
> definieren?

Ersetzungsschluessel gibt es normalerweise nur einmal,
hier gibt es zwei Varianten:

1. (alt) Bei einstufiger Indexierung sucht der "second run"
in allen realen Registern nach Schluesseln _123 und ersetzt
sie, hier muesste also Ihre Sprungmarke -A oder Ihr
Ersetzungsschluessel dafuer sorgen, dass "x " davorgesetzt
wird.

> Verschärft wird das Problem noch dadurch, daß ich in einem realen
> Register mehrere Pseudoregister (mit anderen Anfangsbuchstaben) habe,
> in denen auch Ersetzungen dieser Art vorgenommen werden müßten.

das wird dann schwierig: Sie muessten im Register 1 dann 
mehrere _123's stehen haben, die in verschiedene Pseudoregister
gehen ...

2. (neu) Bei mehrstufiger Indexierung wird staerker darauf
gebaut, dass die Kategorie im benutzenden Datensatz festlegt,
in welches Register der Schluessel kommt. Sie haben 
|9123=|ATucholsky, Kurt
als Ersetzungsschluessel, wenn Sie ihn in #4x benutzen, 
indexiert er wie alles aus #4x nach Register 1x, bei
Verknuepfung in #4y geht er wie alles aus #4y nach Register
1y.


> Es kann zum Beispiel ein Name sowohl als Provenienz als auch in
> anderer Funktion auftreten, und er soll sowohl unter dem (Pseudo-)
> Register "Provenienz" als auch unter dem (Pseudo-) Register "andere
> Funktion" erscheinen.

das scheint zu passen: Wenn Sie unverknuepfte Eintraege
auf die Register verteilen koennen, dann geht es bei
zweistufiger Indexierung auch mit verknuepften.


> Erste Versuche haben nur partiell Erfolg gehabt. Bei der Ersterfassung
> eines Datensatzes, der Verweise auf den Personenstammsatz enthält, ist
> alles in Ordnung.

klar: Presto kennt den Stammsatz, verhaelt sich also immer wie
INDEX nur im Szenario "zweistufige Indexierung"

> Wenn man aber testweise einmal den Stammsatz verändert, wird die
> Änderung in den Registern nicht nachvollzogen

Pseudoschluessel funktionieren nicht 100%ig, ausserdem werden
sie vom Stammsatz gebildet. Es sollte eigentlich moeglich sein,
alle Register, in denen Nutzung des Stammsatzes vorkommen kann,
in den Pseudoschluesseln abzudecken. Es gibt da aber noch ein
paar Fallstricke ( "C" vs. "8" als Abtrennung, Verhalten bei
"leeren" Pseudoschluesseln ). Das Problem ist aber vollkommen
unabhaengig vom Indexierungsproblem.


>                                                und auch Neuindizierung
> bringt nichts´.

Dann haben Sie ein recht altes Cockpit oder Indexieren "zu fuss"

 
> Bei der Gelegenheit möchte ich auch noch fragen, was man genau an der
> Sprungmarke A in der u1 findet. Das geht aus dem Handbuch nur sehr
> implizit hervor. Ich müßte ja dort ggf. auch den Kennbuchstaben des
> Pseudoregisters vor den Kategoreininhalt stellen, aber dazu müßte ich
> wissen, mit welcher ich es gerade zu tun habe, der Provenienz oder der
> "anderen Funktion"

Diese Marke A kommt nur bei einstufiger Indexierung in Aktion.
Ich habe schon laengst vergessen, was man da sieht, vermutlich
die Registerzeile, wobei _123 expandiert ist. Wenn "andere Funktion"
darin vorkommt, koennten Sie vermutlich wirklich selektiv ein
Praefix setzen.

viele Gruesse
Thomas Berger




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