Herkulesarbeiten

Bernhard Eversberg EV at buch.biblio.etc.tu-bs.de
Di Apr 3 14:43:16 CEST 2001


Kollege Berger fragt:
> 
> Scherz beiseite, aber wer braucht so etwas? Bzw.
> was haben Packlisten mit Versionskontrolle zu tun?
> 
Dazu hatte ich jetzt noch fast nichts geschrieben, das kommt noch.
Aber:
Worum es doch eigentlich geht, ist, dass uns keine Dateien 
durcheinandergehen und der Ueberblick gewahrt bleibt. Das kann die 
OPUS-Datenbank auf diese Weise unterstuetzen.
Dass die Dateien alle eine Versionskennung oder ein einheitliches
Datum bekommen sollten, solche Dinge haben wir momentan nicht vor zu 
machen. Das KOENNTE man aber dann leichter machen, denn in den
OPUS-Datensaetzen kann man auch mit Klassifikationen oder
Schlagwoertern arbeiten, um gewisse Dateien zusammenzufassen, auch 
wenn sie auf verschiedenen Verzeichnissen liegen. Und dann mit
globalen Manipulationen drauf los gehen.

Man wendet Tools nur an, ob Versionskontrolle oder was immer,
wenn's zeitlich was bringt. Wenn's mehr Zeit braucht als was man 
sonst schon gemacht hat, ist es Essig. OPUS ist schnell.

> Ausserdem:
> Fuer lange Dateinamen koennten Sie auf zip umsteigen,

Das ist langsamer im Ablauf und in der Konfigurierung, im Vergleich 
zur neuen Methode.
Wer aber LHARC nicht will, nicht kennt, nicht gut findet oder 
ignoriert, kann dann in die 2 BATs eingreifen, wo es drin vorkommt.
Und da ZIP reinschreiben. Und eben etwas mehr Zeit verbrauchen.

> Davon abgesehen gibt es genug Win32-Installationen, auf 
> denen lange Dateinamen nicht funktionieren (alte Novell-
> Fileserver mit WinNT-Clients z.B.).
> 
Es geht hier um die Entwicklung von Sachen im Zusammenhang mit
a99/alcarta. Das geht nur auf entsprechenden Systemen.
Wenn man Parameterdateien und andere auf Novell-Verzeichnissen hat,
funktioniert dort eben nur die Sache mit den alten Versionen
nicht, alles andere geht. Wie haben NICHT vor, fuer die eigentlichen 
und auszuliefernden Dateien lange Namen einzufuehren, die bleiben 
alle auf 8+3. Aber auch das hat mit Versionskontrolle nichts zu tun.

MfG B.E.


Bernhard Eversberg
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