F: Wie mache ich einen Verbundkatalog?

Allers,Heinrich Heinrich.Allers at goethe.de
Mi Jun 11 08:12:16 CEST 1997


Liebe Kolleginnen und Kollegen, die so etwas bereits 
gemacht oder sich Gedanken dar"uber gemacht haben:


    ich habe - sagen wir einmal - 50 Teilbibliotheken und will
mit der ACWWW25-Schnittstelle einen Verbundkatalog via Internet
anbieten, der folgende Eigenschaften hat:

a) man soll außer im Gesamtbestand auch in jedem einzelnen der
   50 Teilbest"ande recherchieren k"onnen

b) das Aufschlagen von Registerausschnitten soll möglich sein,
   sowohl im Gesamtkatalog als auch beim Recherchieren in den
   Teilkatalogen.

Die Daten jeder einzelner der Bibliotheken liegen mir vor als 
Dateien <dbn>_n.ALD mit n=101, ...150.


Meine Phantasie zur L"osung reicht derzeit so weit:


1. M"oglichkeit: 

Anlage von 51 kompletten Datenbanken (1 Gesamt- plus 50 Einzel-
Datenbanken f"ur jede einzelne der 50 Bibliotheken.

Es g"abe also 51 Datenbankverzeichnisse, und in jedem dieser
Verzeichnisse l"age eine komplette Datenbank mit .ALD-, .TBL-, 
.STL- und .ADX-Datei.

So trivial wie unelegant: sehr redundante Datenspeicherung.


2. M"oglichkeit:

Eine Gesamt-ALD-Datei liegt in einem Verzeichnis ...\KATALOG.
Zum Verzeichnis ...\KATALOG mache ich 51 Unterverzeichnisse:

\101, \102, \103, ...\150, \GESAMT

und in das Unterverzeichnis \n packe ich die .ADX- und .STL-Datei, 
die zur Daten-Datei <dbn>_n.ALD geh"oren (n=1, ...50).

In das Unterverzeichnis \GESAMT lege ich die .ADX- und die .STL-
Datei des Gesamtbestandes.

Und nachher, auf ACWWW25-Ebene, lasse ich 51 Avanti-Server 
laufen ...

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Hier breche ich mal ab. Ich w"are dankbar, wenn jemand bereits 
weitergedacht und -gemacht h"atte und mir die Richtung weisen
k"onnte. Ich bin vorerst bereits bei dem schlichten Versuch 
gescheitert, so zu indexieren, da"s die .ADX- und .STL-Datei
in einem vom Datenverzeichnis abweichendem Verzeichnis abgelegt 
werden.

Hinzugesagt werden mu"s schlie"lich noch, da"s einzelne der 
50 Bibliotheken durchaus mehr als 16.000 Datens"atze mitbringen. 
Darin d"urfte aber noch nicht einmal das Kernproblem liegen: dieses 
d"urfte in obiger Bedingung b) bestehen, die einschlie"st, da"s 
derjenige, der im Bestand der Bibliothek Nr. 27 recherchiert, im 
Register auch wirklich nur die Schl"ussel sieht, die dem Bestand von 
Nr. 27 entsprechen. 

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Ich habe mich umgesehen in den Allegro-Datenbanken, die via WWW
zug"anglich sind: mir schien, da"s z.B. in Darmstadt ein 
"ahnliches Problem gel"ost w"are.


F"ur jeden phantasief"ordernden Denkansto"s dankbar 
gr"ußt, andauernden Biergartenwetters wegen heute gar 
zum Fr"uhaufsteher gewordene

Heinrich Allers

Goethe-Institut, M"unchen
heinrich.allers at goethe.de






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