Vb.64: beseitigte Bugs

Bernhard Eversberg EV at buch.biblio.etc.tu-bs.de
Mi Mai 15 08:35:22 CEST 1996


ACP und INDEX/QRIX bereinigt
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Die angesammelten Fehlermeldungen zu diesen Programmen wurden 
durchgearbeitet und die Probleme behoben. Zumindest bei den hier
getesteten Datenbanken traten die Fehler beim Testen nicht mehr auf.

Im Einzelnen:

1. INDEX und QRIX schreiben jetzt die Aufrufe, die sie produzieren,
   zusaetzlich in die Dateien PROTOK bzw. PROTOQ, damit man sie sich
   ansehen kann. Das entspricht nicht der Bergerschen "Forderung",
   dass ein debug-Schalter "hermuss", duerfte aber helfen.
   (Hm - einerseits wird ueber zu lange Aufrufzeilen geklagt, andererseits
   wird aber immer noch eine weitere Option verlangt; einerseits langt
   der Arbeitsspeicher nicht, andererseits sollen Debug-Funktionen einge-
   baut werden - die kommen auch nicht ohne Platz aus...)

2. Ueberpruefung ergab, dass INDEX an einer Stelle einen zu grossen Sicher-
   heitspuffer hatte. Der wurde reduziert, so dass jetzt INDEX genauso viel
   Arbeitsspeicher braucht wie PRESTO. Wenn das eine arbeitet, tut es das
   andere auch.

ACP:

3. Bugliste 48
   Zugriff zur Vorgabendatei jetzt korrekt, auch wenn sie woanders liegt.

4. Bugliste 46
   Kartendruckparameter werden jetzt via "benutzen" nur dann an PRESTO
   weitergegeben, wenn ein q-Befehl im oberen Bereich steht.

5. Bugliste 36
   Jetzt korrekte Auswahl der Indexparameter. Man stelle aber zuerst das
   Zielverzeichnis ein, dann die Indexparameter.

6. Bugliste 32
   Dateinummer wird jetzt bei Funktion UPDATE abgefragt.

Die Programme INDEX.LZH, QRIX.LZH und ACP.LZH liegen bereit auf AC14/PROG.
Fuer SUN und LINUX werden index und qrix heute noch nachgezogen.

Kollege Allers fragte, wie wir uns zur Bugliste verhalten. Grundsaetzlich
begruessen wir ausserordentlich jede sorgfaeltig dokumentierte Fehler-
meldung und wissen sehr wohl, welche Arbeit damit verbunden ist. (Was
Frustration ist, wissen wir nach 15 Jahren Entwicklung mit C auch, haben
also durchaus das Bestreben, sie gering zu halten.) Im Prinzip wird
angestrebt, eine Update-Lieferung oder neue Version erst dann herauszu-
geben, wenn alle angefallenen und nachvollziehbaren Fehlermeldungen
abgearbeitet sind. Jedoch koennen wir niemals alles unter allen denkbaren
Randbedingungen durchtesten. Es hat in den letzten Jahren ausserordentlich
geholfen, dass wir korrigierte Programme per FTP bereitstellen und ueber
die Liste bekanntmachen konnten. (Herr Berger hat sich mit der Einrichtung
und Pflege dieser Liste unbestreitbare Verdienste erworben, was auch mal
gesagt werden muss.) Weil engagierte Anwender dann umgehend in realen
Umgebungen testen koennen, werden noch bestehende Probleme schneller aufge-
deckt, wenn auch nicht restlos beseitigt.
Natuerlich ist heute trotzdem die Lage weniger uebersichtlich als vor Jahren, 
wo es relativ wenige Anwender mit relativ einfachen Anwendungen gab und das 
gesamte System noch einen viel geringeren Umfang mit geringerer Komplexitaet 
hatte. Aber ein Ende ist noch nicht in Sicht. Was sollen wir machen?

MfG  B.E.




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