REPLY / Option -O und Sonderkategorie #op

thomas at mpim-bonn.mpg.de thomas at mpim-bonn.mpg.de
Mi Jan 17 15:23:58 CET 1996


Liebe Frau Koczian,

> - Es ist durchaus moeglich, auch UPDATE mit -Oxxx aufzurufen (xxx soll ein
> Bearbeiterkuerzel sein); Ergebnis: xxx wird, mit Teilfeldtrenner als
> Trennzeichen, an die beim Update-Vorgang neu entstehende Datums-Kategorie
> angehaengt und bleibt damit dem Datensatz fest zugeordnet. Voraussetzung
> zweifellos ein cn-Befehl in der .CFG.

Ja. Wenn Sie eine .CFG ohne cn-Befehl benutzen, bleiben alte Kategorien 
erhalten. Bei den UPDATE-Modi, die Kategorien einmischen, spielt meines
Wissens auch der ce-Parameter mit.

> - Aber: die Sonderkategorie #op verwertet nicht diese Information, sondern
> die ist nur besetzt, wenn PRESTO mit -Oyyy aufgerufen wird, und sie enthaelt
> dann yyy, egal, was im einzelnen Datensatz steht.

Ja.

> Mein Ziel: das Bearbeiterkuerzel soll bereits beim Einspielen in die
> Datenbank vergeben werden und dann erstens beim (Bestell-)Zetteldruck mit
> auf den Zettel kommen und zweitens auch in einem Register benutzt werden,
> wo der einzelne Bearbeiter "seine" Datensaetze fuer die Weiterbearbeitung
> beieinander vorfinden soll.
> 
> Gehe ich recht in der Annahme, dass ich das nicht mit #op erreichen kann,
> sondern statt dessen die etwas (aber wirklich nur etwas) umstaendlichere
> Konstruktion
> 
> #99n b"<31>"             <31> der Teilfeldtrenner
> 
> benutzen muss?
Ja. Aergerlich in diesem Zusammenhang ist nur, dass dies der einzige Fall
ist, wo der Teilfeldtrenner ohne Teilfeldkennung (= Folgebuchstabe) 
eingesetzt wird. Als Workaround koennten Sie immer einen Aufruf mit
-ObName
benutzen, und dann die Kennung mit
#99n <31>b             <31> der Teilfeldtrenner
herausloesen (zwei Zeichen bei der Parametrierung gespart ;-). Ich weiss
aber nicht, ob die Muehe sich lohnt.

> Auf jeden Fall waere ich dafuer, eine vollstaendige Erklaerung hierzu ins
> Handbuch zu schreiben; insbesondere in der Optionsliste im Kap. 12 sollten
> alle Programme aufgezaehlt werden, bei denen -O benutzt werden kann.

-O ist nur dann sinnvoll, wenn die Bearbeiterkennung an Erfassungs- und
Neueingabedatum angehaengt wird, also nur dann, wenn die .CFG-Parameter
cn und ce sinnvoll sind. Da bleiben nur PRESTO und UPDATE uebrig.

Bei allen Programmen hat man bekanntlich ja sowieso die Moeglichkeit,
beliebige Zeichenketten als Initialisierung fuer beliebige Variable
mittels der Aufrufoption -Uxy... (fuer die Variable #uxy) zu uebergeben
("beliebig": Wie mit Leerzeichen innerhalb der Variablen zu verfahren
ist, weiss ich im Moment nicht).

Gruesse
Thomas Berger



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