[Allegro] Petition fuer die Gleichbehandlung von Standard-Ergebnismengen in a99 mit echten Ergebnismengen [Was: Re: EDT?

Thomas Berger ThB at Gymel.com
Di Aug 5 09:49:30 CEST 2014



Am 05.08.2014 08:07, schrieb Bernhard Eversberg:

>> ein Flex hat eine Ergebnismenge von 40.000 Datensaetzen bearbeitet,
>> dabei waren dann anschliessend 20.000 "bearbeitet". Nun interessiere
>> ich mich fuer die 20.000 nicht veraenderten.
>>
> Die kriegen Sie, wenn Sie die Ergebnismenge unter Berücksichtigung der
> Änderungen nochmals bilden, so daß dann eben die geänderten rausfallen.

Erstens ist meine Ergebnismenge noch gar nicht abgespeichert,
und zweitens fuehren kleinere Aenderungen an Datensaetzen
nicht immer dazu, dass sich alle Schluessel ganz drastisch
aendern (Im Beispiel war die Ergebnismenge ueber ein trunkiertes
Einsammeln des gesamten Signaturenregisters gebildet worden,
der Flex hat zwar sogar die dafuer relevante Kategorie geaendert,
aber nicht so drastisch, dass die Datensaetze hinterher nicht
mehr im Signaturenregister aufschienen...)

Ihre Bemerkung hat mich aber auf den Trichter gebracht,
dass (allerdings erst nach dem Speichern und wenn niemand sonst
mit der Datenbank arbeitet) das Filtern der Ergebnismenge in
einer Volltextsuche nach Bearbeitungs-Zeitstempeln auch ein
passabler Ansatz ist.



>> "Q_ Daten in Bearb." wird im Auswahlfeld (unter Alt-e) als
>> "IN ARBEIT befindl. Saetze"
>> (warum schreit das Programm mich eigentlich an?)
> Das ist eine sonderbare Fehleinschätzung und tut nichts zur Sache.
>> angezeigt, wenn ich im Schreibfeld explizit
>> "x find edit" eingebe.
>>
>> Allerdings funktioniert diese Ergebnismenge nicht wie die anderen,
> Weil sie ihrer Natur nach nicht wie die anderen *ist*.
> Das ist nicht intuitiv ersichtlich, zugegeben, aber es hat zur
> Folge, daß eben diese Menge nicht wie andere kombinierbar ist.
> Irgendwo müssen wir das mal hinschreiben. Vorschläge willkommen.
> 
>> Ich finde, hier gibt es allerhand Verbesserungsbedarf um einfache
>> Operationen auch einfach durchfuehrbar zu machen...
>>
> "allerhand Verbesserungsbedarf", das ist eine unspezfisch
> pauschalisierende Hyperbel, wie man sie in unseren Zeiten der extrem
> verknappten Ressource Aufmerksamkeit durchaus gewohnt ist, und
> "einfach" ist eine diffus populistische Kategorie. In diesem
> Fall brauchen wir, anders geasgt, denn doch eine auf den Punkt zielende
> Präzisierung.

Was ist unpraezise an "soll genau so funktionieren wie die anderen"?

Im Ergebnismengenfenster sind "Lesezeichen" und "vorher angezeigte Daten"
stets eingeblendet, das sind auch "spezielle" oder "dynamische"
Ergebnismengen. Die "Daten in Bearbeitung" bzw. genauer die "IN ARBEIT
befindl. Saetze" verhalten sich normalerweise genau so wie eine Ergebnis-
menge, dass das intern mit dem "Offline Speicher" zu tun hat, ist
doch nicht interessant?
Ueber das Menue "extra" werden einige interessante "Ergebnismengen"
angeboten (m.W. gibt es fuer die meisten davon keinen Flex-Befehl),
wenn man die dort aktiviert, werden sie in der Ergebnismengensicht
des Auswahlfensters gelistet. Spaetestens ab dieser Stelle /muessen/
sie sich so verhalten wie andere Eintragszeilen in dieser Uebersicht,
d.h. neben Aktivierbarkeit muss auch Manipulation / In-Beziehung-setzen
mit anderen Eintraegen dort ueber Und/Oder/Nicht funktionieren.

Es /ist/ Aufgabe der Software dafuer zu sorgen, dass die Paradigmen,
die sie selber dem Benutzer gegenueber aufbaut, dann auch ueberall
konsequent eingehalten werden. Wenn unterschiedlich implementierte
Komponenten einheitlich praesentiert werden, ist das keine Null-
Aufgabe, das gebe ich Ihnen gerne zu. Benutzer zu zwingen, Details
der Implementierung zu verinnerlichen damit sie gewisse Operationen
freiwillig unterlassen, die das Programm zwar anbietet, die aber
"bekanntlich" nicht funktionieren "koennen", scheint mir nicht
erfolgversprechend. [So etwas gibt es natuerlich ueberall und immer,
man "weiss" z.B., dass man in PDF-Dateien moeglichst nicht rueckwaerts
suchen sollte, oder dass man "vorsichtig" sein soll, wenn man im
a99-Indexfenster eine Haeufigkeitsschwelle einstellt - aber in
diesen Situationen tut die Software noch irgendwie das, was sie
soll, nur eben viel, viel langsamer als erwartet: Das lerne ich
dann irgendwann waehrend haeufiger Benutzung]

viele Gruesse
Thomas Berger


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