[Allegro] Demo-Paket und eigene Datenbanken

Thomas Berger ThB at Gymel.com
Fr Aug 25 09:55:44 CEST 2006


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Liebe Frau Koczian, liebe Liste,

> Da sag' ich lieber doch etwas zum Hintergrund: ich bin nicht mehr lange
> im Dienst und es ist mir nicht gelungen, jemanden hier zur ernstlichen
> Befassung mit Allegro zu verführen. Die, die es gerne benutzen, sind
> nicht die, die es betreuen könnten und würden.
> 
> Die vorhandenen Daten sollen aber nicht verloren gehen, und da ist halt
> ein Gedanke: Grunddateien aufheben und im Fall des Falles mit Hilfe der
> Demoversion etwas nachsehen können, falls es eine dann uralte, noch
> vorhandene Vollversion nicht mehr tun sollte.
> 
> Es geht auch anders, mit Grunddateien kann man auch ohne Allegro viel
> anstellen, aber der Aufwand für solche Einmalaktionen sollte nicht zu
> hoch werden.

Das Problem "Langzeitarchivierung von Datenbanken" kommt immer mal
wieder vor, z.B. dann, wenn nur im Rahmen eines Projekts anfallsweise
an Datenbanken gearbeitet wird (und je billiger die Projektmitarbeiter
desto geringere Anstrengungen unternimmt die Institution, die
Arbeitsergbnisse zu sichern). Erfahrungsgemaess bekommt man mit
allegro auch 10 Jahre alte Datenbanken schnell wieder flott (wenn
man etwas Bescheid weiss).

Zum massenweisen Umwandeln von .alg-Dateien in .ald-Dateien gibt es
allegroseitig keine Werkzeuge, eine Strategie zum "winterfest" machen
koennte folgende sein:

1.) in einem Verzeichnisbaum eine vollstaendige und laufende Allegro-
  Installation plus Datenbank(en) ablegen, nebst README-Datei mit:
  a) Nennung aller Datenbanken nebst wichtigen Informationen
     (Inhalt, ungefaehre Groesse, letzte Bearbeitung wann und
     verantwortet durch wen)
  b) Hinweis auf enthaltene Desktop-Verknuepfungen oder .bat-
     Dateien zum Start
  Die Daten sollten frisch "komplett reorgansiert" werden, ich habe
  schon einmal verzweifelte Admins erlebt, die Volltextsuchen durch
  .ald-Dateien getrieben haben und von den Leersaetzen ziemlich
  gestoert wurden.
  Test: Dieser Verzeichnisbaum auf CD sollte "funktionieren".

2.) Anderswo mit den Datenbanken als .ald-Dateien mit .tbl und
  .api und .cfg sowie ggfls. abweichenden anderen Parameterdateien
  (die .ald-Dateien ebenfalls ohne Leersaetze, s.o.):
  Hieraus kann jemand - eine funktionierende sonstige
  allegro-Installation vorausgesetzt - auch Jahre spaeter noch
  schnell eine benutzbare Version herstellen.

3.) Ausserdem einen Export der Daten als allegro-xml-Dateien:
  Die sind menschenlesbar und maschinell mit nicht-allegro-Mitteln
  verarbeitbar, ausserdem sind die Zeichen in einem nicht-allegro-
  Standard: Das ist die eigentliche Archivierung der Daten.
  Hier kann man sich etwas mehr Muehe machen und auch noch die
  Verknuepfungszusammenhaenge der Daten in einer Textdatei
  beschreiben.

Wie man bei Datenbanken unter a99 die subtile Interaktion aus Daten,
Parametern, RTF- und View-Dateien sowie Flexen sichern kann, weiss
ich leider (noch) nicht, halte es aber auch fuer ziemlich aussichtslos:
Hier muesste ja die gesamte *Funktionalitaet* eingemottet werden.
4. Am besten packen Sie Ihre Installation in eine virtuelle Maschine und
   schaerfen den Administratoren ein, die VM-Software stets zu
   migrieren: Nicht zuletzt dafuer ist das erfunden worden.

viele Gruesse
Thomas Berger
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