<html><head></head><body><div style="font-family: Verdana;font-size: 12.0px;"><div> </div>

<div>Vielen Dank, Frau Herrmann, für diesen aufschlussreichen, ausgewogenen Bericht!</div>

<div> </div>

<div>Folio ist, das war schon bisher angeklungen, ein ausgesprochen großes, umfangreiches, anspruchsvolles Paket.</div>

<div>Und noch nicht fertig, daher bis heute nur teilweise im Einsatz an einigen Pionier-Bibliotheken.</div>

<div>Ein Vergleich mit allegro wäre wie Kirschen mit Kürbissen zu vergleichen. Vor allem ist wichtig zu wissen,</div>

<div>daß Einrichtung und Betrieb einer FOLIO-Instanz ein personell, technisch und damit auch finanziell sehr</div>

<div>anspruchsvolles Unternehmen ist. Eine beträchtliche Mindestgröße des Betriebs und seiner Ressourcen</div>

<div>ist damit Voraussetzung. "allegro" flächendeckend mit FOLIO abzulösen wäre somit unrealistisch.<br/>
Zu erwähnen ist unbedingt, daß FOLIO einen Schwerpunkt bei ERM setzt, und das hat für immer</div>

<div>mehr Bibliotheken sehr hohe Bedeutung. Das Verwalten der Lizenzen auch von E-books gehört dazu,</div>

<div>beileibe keine einfache Geschichte auch hinsichtlich "Ausleihe".</div>

<div>Aber auch Koha kann nicht als universell geeignetes System betrachtet werden, wie wir schon wissen.</div>

<div>Zudem sind sowohl FOLIO wie auch Koha von Grund auf als Bibliothekssysteme konzipiert, allegro</div>

<div>dagegen als konfigurierbares, parametrierbares und skriptfähiges Datenbanksystem. Es wird einsetzbar</div>

<div>bleiben, auch wenn nichts mehr dran getan wird, und zwar jede unter Win'20 lauffähige Version, solange</div>

<div>allgemein Win'20-Software lauffähig bleibt. a35 unter Linux steht ebenfalls in der Hinsicht auf soliden Füßen.</div>

<div>Einsatzgebiete sind daher für allegro nicht nur Bibliotheksaufgaben. Gerade erst wurde ein Modell für das</div>

<div>Verwalten von Kunst- oder anderen Sammlungen erstellt, einschließlich Anzeige von Bildern. Völlig</div>

<div>anderes Beispiel ist die Polnisch-Datenbank. Beides ist ausbau- und anpassungsfähig, denn das</div>

<div>Potential der Parametrierung und fiunktionalen Erweiterung per Skriptung bleibt bestehen.</div>

<div>Sondersammlungen, die nicht in einen Verbund passen, gibt es auch in Bibliotheken, z.B. mehrere</div>

<div>nicht sehr kleine in der Landesbibliothek Stuttgart. </div>

<div>Vergessen wir auch nicht allegro-ÖB. Aussagen über eine potentielle Eignung von FOLIO für die</div>

<div>öffentlichen sind mir noch nicht begegnet.</div>

<div>Für Bibliotheken unterhalb der Koha- und FOLIO-Schwelle gibt es ferner aber auch eine Reihe von</div>

<div>kommerziellen Produkten, das soll nicht verschwiegen sein. Es wäre verdienstvoll, diese einmal</div>

<div>einem objektiven Vergleich zu unterziehen. Stiftung Warentest wäre zu begrüßen ...</div>

<div>Es gab mal ein DBI, wo man so etwas sogar mal gemacht hat. Ist lange her.</div>

<div> </div>

<div>B.E.</div></div></body></html>